“An awful lot of time and contemplation shows in keenly realised shifts of textural motion…..Much contrast” – Wire.
“The momentum is onwards towards mutations of densities and dynamics, large scale and intimate soundscapes, where an insectile scraping of amplified objects inhabits the crevices of towering blocks of sound, where a twist of melody suddenly brightens an austere landscape. Certainly the most absorbing and entertaining electronic music I’ve heard for a very long time” – Rubberneck.
“You’ve only to play this against any given slice of experimental techno and you’ll likely find TvR win every time, scoring full marks for inspired and dangerous chaos…..Fantastic recorded sound quality…..You can almost hear the machines think” – Sound Projector.
“Kinda Cluster goes seriously classical avant” – Ultima Thule.
“At their best, TvR offer up some tight, imaginative spacemusic with sophisticated new music twists.” – Bill Tilland, Motion.
“Sonically lush yet compositionally austere…..No compromise…..First rate.” – Glenn England, Improvisor.
Transient v Resident sind Martin Archer und Chris Bywater, die heute u.a. Teil des Orchestra of the Upper Atmosphere sind. Schon 1995 schlossen sich Archer und Bywater zu einem Experimentalelektronik-Duo zusammen, welches den Namen Transient v Resident bekam. Nach diversen Liveauftritten erschien 1997 mit “Electrical Shrouds” das Debütalbum des Projekts als siebte CD auf Archers Discus Label. Elektronische Klänge, gibt es auf “Electrical Shrouds” zu hören, erzeugt vermittels Synthesizern, allerlei elektronischen Soundquellen und diversen amplifizierten und verfremdeten Klängen und Geräuschen. Hier plingt und klappert, wabert und dröhnt, pulsiert und hackt, quietscht und schrubbt, brummt und zischt, orgelt und hallt es ziemlich ungezwungen durcheinander, mal kosmisch-erhaben, mal krautig-elektronisch, mal freiformatig-wirr, mal rhythmisch gefügt, mal frei schwebend, mal ambientartig, mal intensiv und lärmend, mal verspielt und farbig, mal (meist) kalt, düster und schroff. Gewisse Bezüge zu den experimentelleren Krautelektronikern lassen sich herstellen (z.B. Kluster und die frühen Cluster, Conrad Schnitzler, Seesselberg), und natürlich haben Elektronikpioniere wie z.B. Tod Dockstader und Morton Subotnick ihre Spuren in dieser Musik hinterlassen. Ansonsten gibt es hier sehr eigene und alles in allem sehr kreative und abwechslungsreiche, elektronische Klangkreationen auf die Ohren, die allerdings eher roh und sperrig ausgefallen sind, avantgardistisch und free. Wer abenteuerliche Elektronikkonstruktionen und die weiter oben erwähnten Einflussgeber schätzt, der sollte “Electrical Shrouds” ein Ohr leihen. Zudem bilden die hier zu hörenden Sounds wohl die Grundlage der Klänge, die später beim Orchestra of the Upper Atmosphere im Hintergrund herumgeistern sollten. Wer also die Musik des Orchestra schätzt, der findet hier einen Teil der klanglichen Wurzeln. Anstrengend, aber gut! – Achim Breiling, BABYBLAUE
